Defect #214

Zypper laeuft auf OpenSUSE automatisch

Added by uhrig almost 4 years ago. Updated over 3 years ago.

Status:Erledigt Start date:
Priority:Hoch Due date:
Assignee:uhrig % Done:

0%

Category:suse
Target version:4.9
Resolution:invalid

Description

OpenSUSE 10.2, geclont, exportiert, gestartet. Resultat ist, das der Disklessclient immer wieder an seine Grenzen kommt, da zypper (Paketverwaltung für die Kommandozeile) Amok laeuft und zu viel Resourcen (Memory, CPU) beansprucht.

History

Updated by lmuelle almost 4 years ago

  • Status changed from Neu to Zugewiesen

a) Was meint 'gestartet'? Den stateless Betrieb?
b) War das geklonte System vor dem Clone auf einem aktuellen Stand?

Updated by uhrig almost 4 years ago

Habs mir jetzt genauer angeschaut:

Zu a): das ganze wir nach dem einloggen des root-Nutzers gestartet. Deaktiviert man direkt nach dem Login das Update/Check-for-Updates-Symbol in der Gnomeleiste, so kommt es zu keinerlei komplikationen. Mit anderen Nutzeraccounts habe ich es noch nicht probiert.

Zu b): nein. ganz aktuell ist das Patchstadium nicht, aber auch nicht das aelteste. Aber selbst bei einem nicht aktuellen Patchstadium (wie haeufig gibt es in der heutigen Zeit updates..) sollte es nicht zu einem solchen Amoklauf kommen.

Falls ich weitere tests a la "zypper -foo -bar baz" zur genaueren Fehlereingrenzung aufrufen soll, einfach kurz bescheid geben.

Updated by lmuelle almost 4 years ago

Wird zypper im exportierten System benötigt? Wenn nicht, dann könnte er beim Clonen ausgeblendet werden. rpm -ql zypper liefert die Dateiliste des Paketes.

Updated by zooey almost 4 years ago

Sollten wir dem Vendor-OS nicht einfach abgewöhnen, automatisch nach Updates suchen zu wollen? Dies macht in unserem Einsatzszenario nicht wirklich Sinn, oder?

Ich nehme übrigens an, dass der "Amoklauf" schlicht und einfach dadurch ausgelöst wird, dass zypper jeden Tag aufs Neue die Repositories updaten will. Das dauert ziemlich lang (mehrere Minuten) und zieht dabei auch eine ordentliche Menge CPU-Zeit.

Updated by lmuelle almost 4 years ago

  • Status changed from Zugewiesen to Erledigt
  • Resolution set to worksforme

/etc/zypp/repos.d/* löschen und ein 'zypp up' benötugt 6 Sekunden.

Die Frage ist aber weiterhin, weshalb auf dem System periodisch zypp up aufgerufen wird bzw. wie. Die Standardkonfiguration sieht das nicht vor. Weder wird ein cron-job, noch eine Datei in eines der nach /etc/cron*-Verzeichnisse installiert.

Die einfachste Lösung ist aus meiner Sicht ein rpm -e zypp vor dem clone.

Eine Option für /etc/zypp/zypp.conf, mit der man zypp komplett deaktiviert, habe ich nicht gefunden. Unter den zuvor beschriebenen Voraussetzungen, ist das auch in Ordnung.

Updated by lmuelle almost 4 years ago

  • Status changed from Erledigt to Feedback
  • Resolution deleted (worksforme)

Mit openSUSE 10.2 und 10.3 werden Applets gestartet, die die Verfügbarkeit neuer Updates überprüfen.

Für 10.2 ist es im Paket opensuse-updater.

Für 10.3 ist es in opensuse-updater-kde und opensuse-updater-gnome.

@Volker: Kannst Du bitte verifizieren, ob das gleiche Fehlverhalten nach dem Entfernen dieser Pakete weiterhin auftritt?

In /opt/kde3/share/config.kcfg/opensuseupdater_settings.kcfg kann man das Verhalten des Programms berinflussen. http://de.opensuse.org/OpenSUSE_Updater und http://en.opensuse.org/Updater_Applet liefern weiterführende Informationen.

Auch wenn alles konfigurierbar ist, so schlage ich vor, dass die Pakete möglichst augeschlossen werden. Ansonsten kann ein Nutzer den Updater aktivieren und produziert sich dadurch möglicherweise Schwierigkeiten.

Updated by lmuelle almost 4 years ago

  • Status changed from Feedback to Neu

Updated by schmelzs over 3 years ago

  • Status changed from Neu to Erledigt
  • Resolution set to invalid

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