Konfiguration für unterschiedliche Distributionen

Es gibt das folgende Konzept für die Anpassung der Konfigurationen für die einzelnen Distributionen innerhalb des Stage3: Alle wesentlichen Einstellungen für eine Distribution finden sich unterhalb von initrd/distro-specs/<distro-name>. Dort gibt es dann Dateien functions-*. Diese definieren Funktionen, die distributionsspezifisch im InitRamFS ausgeführt werden.

Es gibt eine Default-Konfiguration (.default). Die jeweilige functions.default wird durch eine versionsspezifische erweitert bzw. inhaltlich überschrieben, in dem zuerst die functions.default in die /etc/sysconfig/config ins InitRamFS geschrieben wird, an die dann die versionsspezifische functions.version hinten angehängt wird.

initrd/distro-specs
~/initramfs/distro-specs/suse
~/initramfs/distro-specs/suse/functions-default
~/initramfs/distro-specs/suse/functions-10.2
~/initramfs/distro-specs/suse/functions-10.3
~/initramfs/distro-specs/debian
~/initramfs/distro-specs/debian/functions-3.1
~/initramfs/distro-specs/debian/functions-4.0
~/initramfs/distro-specs/debian/functions-default
~/initramfs/distro-specs/...

Zum Beispiel setzt sich eine Konfiguration für die SuSE 10.2 aus der functions-default und functions-10.2 zusammen, die im InitialRamFS in der /etc/distro-functions durch *slxconfig-demuxer
zusammengeführt werden. Dieses geschieht jeweils erneut beim Aufruf des slxconfig-demuxer zur Erstellung des InitRamFS und der restlichen Boot-Umgebung (und nicht dynamisch bei jedem Start eines Clients).

Diese Dateien bestimmen über das Einrichten einer bestimmter Distribution, aber nicht über den Start oder Nichtstart bestimmter Dienste. Dieses geschieht mittels anderer Mechanismen der Client Konfiguration.