Testumgebung für OpenSLX auf Ubuntu (10.04) und Suse (11.1)¶
Einführung¶
Diese Anleitung soll einen kurzen Überblick bieten, wie ich eine Entwicklungsumgebung zum Testen und Entwickeln von OpenSLX Images in "kleinem Rahmen" einrichte. Wir nutzen hierfür vmplayer2, atftpd sowie nfs. Wir gehen davon aus, dass vmplayer2 bereits installiert ist.
openslx¶
openslx installieren
# git clone git://git.openslx.org/openslx/core.git # cd core # make install
dhcpd¶
Wir nutzen als dhcp Server den von vmware mitgelieferten vmnet-dhcpd, welcher direkt auf den vmnet* devices hört.
Konfiguration des dhcpd
Füge in /etc/vmware/vmnet8/dhcpd/dhcpd.conf dem subnet Block die next-server, sowie filename Einstellungen hinzu.
..
next-server 192.168.1.113;
filename "/pxelinux.0";
}
Wobei 192.168.1.113 die IP des Rechners sein sollte, auf dem vmplayer, dhcp und nfs läuft. vmnet8 ist das für bridging mode zuständige vmware Netzwerk Device.
Bei mir hat es nur dann funktioniert, nachdem das Netzwerk auf NAT umgestellt und Alias für die Netzwerkschnittstelle eingestellt wurde.
ifconfig eth0:0 192.168.1.113 up
Richtet alias temporär. Sonst muss man vim /etc/network/interfaces editieren
auto eth0:0 iface eth0:0 inet static name Ethernet alias LAN card address 192.168.1.113 netmask 255.255.255.0 broadcast 192.168.1.255 network 192.168.1.0
tftpd¶
Als tftpd nehmen wir am besten atftpd, hatte bisher schlechte erfahrungen mit tfptd-hpa gemacht.
atftpd installieren
# aptitude install atftpd
atftpd konfigurieren
/etc/default/atfptd
USE_INETD=false OPTIONS="--daemon --port 69 --tftpd-timeout 300 --retry-timeout 5 --mcast-port 1758 --mcast-addr 239.239.239.0-255 --mcast-ttl 1 --maxthread 100 --verbose=5 /srv/openslx/tftpboot"
USE_INETD auf false setzen und Pfad zum tftpboot Verzeichnis anpassen.
atftpd starten
/etc/init.d/atftpd start
nfs¶
Installieren des nfs servers
# aptitude install nfs-kernel-server nfs-common portmap
portmap einrichten
# dpkg-reconfigure portmap
Hier nicht auf Loopback beschränken.
nfs einrichten
/etc/exports
/srv/openslx/export 192.168.0.0/255.255.0.0(ro,no_root_squash,async,no_subtree_check)
Hinweis: der Export muss für das Netz freigegeben sein, aus welchem der dhcp auf dem vmnet8 device seine Adressen vergibt - nicht zwangsweise für das locale Netz.
nfs neustarten
# /etc/init.d/nfs-kernel-server restart
Alternativ kann man die Exports auch mit exportfs -a aktualisieren.
Testsystem einbinden¶
# slxos-setup clone <ip>:/ <systemname-version-foobar> # slxos-export export <systemname-version-foobar> nfs # slxconfig-demuxer
Viel Spass¶
Nun kann das eben geklonte Image mit vmplayer getestet werden (Standard image mit Netzwerkboot/PXE).