VMware

Konfiguriert und aktiviert VMware-Services. Gedacht sowohl für bereits installierte VMware-Workstations und VMware-Player als auch VMware-Server und zur Installation weiterer Versionen in einem eigenen Plugin-Unterverzeichnis (~/stage1/<vendor-os>/opt/openslx/plugins/vmware). Es tauscht dabei weitgehend die Steuer- und Konfigurationsdateien /etc/vmware/ aus. Das anstelle des Originals (welches selbst nicht funktioniert) benutzte Runlevelskript heisst vmware-env.

VMware legt nochmal eine Kopie des Client-Speichers im RAM an (leider nicht deaktivierbar). Dieser wird jedoch nicht wirklich doppelt belegt, jedoch vom System als belegt zurückgemeldet. Deshalb wird bei der Aktivierung des VMware-Plugins das TEMPFS auf die doppelte Größe des verfügbaren Speichers gesetzt. Damit lassen sich dann auch (je nach Anwendung) recht problemlos 66% des Gesamtspeichers an den VM-Gast weiterreichen.

Plugin: vmware

Ist ein OpenSLX-Plugin.

Abhängigkeiten

Dieses Plugin benötigt das Desktop-Plugin.

Optionen

active

Beschreibung

Aktiviert das Plugin - die ausgewählte VMware-Variante wird gestartet. Wurde keine Variante ausgewählt, wird eine Suchreihenfolge nach einer vollständigen Installation gestartet und die erste gültige aktiviert (Stage 1).

Werte

1: aktiviert

0: deaktiviert

Standard

1

local

Beschreibung

Nutzt das im Vorlagensystem bereits installierte VMware (WS/Player).

Werte

1: aktiviert

0: deaktiviert

Standard

0

vmpl1.0

Beschreibung

Installiert VMware-Player 1.0 (wird zukünftig nicht mehr unterstützt).

Werte

1: installiere (Stage 1) / aktiviert (Stage 3)

0: entferne (Stage 1) / deaktiviert (Stage 3)

Standard

0

vmpl2.0

Beschreibung

Installiert VMware-Player 2.0 (wird zukünftig nicht mehr unterstützt).

Werte

1: installiere (Stage 1) / aktiviert (Stage 3)

0: entferne (Stage 1) / deaktiviert (Stage 3)

Standard

0

vmpl2.5

Beschreibung

Installiert VMware-Player 2.5.

Werte

1: installiere (Stage 1) / aktiviert (Stage 3)

0: entferne (Stage 1) / deaktiviert (Stage 3)

Standard

0

kind

Beschreibung

Bestimmt den Typ des zu startenden VMware-Hintergrundsdienstes (falls mehrere zur Auswahl stehen, siehe dazu auch Anmerkungen in active).

Werte

local: nutze das in die Distribution installierte VMware (WS/Player).

vmpl1.0 (zukünftig nicht mehr unterstützt)

vmpl2.0 (zukünftig nicht mehr unterstützt)

vmpl2.5

vmws5.5 (momentan noch nicht implementiert)

vmws6.0 (momentan noch nicht implementiert)

vmws6.5 (momentan noch nicht implementiert)

Standard

local

imagesrc

Beschreibung

Besschreibt die Lage der VMware-Images (URI-Format, z.B. "!nfs://1.2.3.4/vmwareimages"). Üblicherweise wird nach /var/lib/virt/vmware gemountet.

Werte

Pfade oder übliche URI-Notation (bisher geht jedoch nur NFS).

Standard

undef

pkgpath

Beschreibung

Gibt den Pfad zu den Vmware-Paketen an. Ist nur nötig, wenn eine nicht schon im vendorOS installierte VMware Instanz verwendet werden soll.

Werte

Simpler Pfad

Standard

/root/vmware-pkgs

Geplant: bridge

Beschreibung

Ermöglicht die Aktivierung des Bridge-Mode (virtuelles Interface "vmnet0"). Dazu wird der entsprechende VMware-Hintergrundsdienst für den Start in Stage 4 aktiviert.

Werte

1: aktiviert

0: deaktiviert

Standard

1

vmnet1 (Vorschlag: host)

Beschreibung

Das klassische Host-only Netzwerk von VMware. Mit einem angehängten ",NAT" kann ein Masquerading-Routing eingeschaltet werden.

Werte

ServerIP/Netprefix: aktiviert host-only

ServerIP/Netprefix,NAT: aktiviert NAT/Masquerading

null: deaktiviert

Standard

192.168.101.1/24,NAT

vmnet8 (Vorschlag: nat)

Beschreibung

Die klassische geNATtete Netzwerkanbindung der VMware-Gäste. Hier kümmert sich VMware um die NAT-Behandlung, die mittels nat.conf (automatisch erstellt) geschieht.

Werte

ServerIP/Netprefix: aktiviert NAT

null: deaktiviert

Standard

192.168.102.1/24

Plugin-Installation, -Konfiguration

Zur Vorbereitung der Umgebung: bei lokaler Installation (vmware::local=1), sowie Installation von VMplayer 2.0 (vmware::vmpl2.0=1) und VMplayer v1 (vmware::vmpl1.0=1).

Soll ein VMware Player installiert werden, so muessen auf dem System die Pakete dieser VMware Versionen vorhanden sein. Sollten diese in /root/vmware-pkgs liegen, so werden diese automatisch gefunden. Ansonsten kann ein individuelles Verzeichniss via vmware::pkgpath=/path/to/packets übergeben werden. Der Pfad, ob /root/vmware-pkgs oder ein eigener, muss die VMware-Pakete von "http://www.vmware.com" beinhalten. Die Dateien muessen des weiteren wie folgt lauten (normale VMware-Benennung):
  • VMware-Player 1: VMware-player-1.0.x-*.tgz
  • VMware-Player 2: Vmware-player-2.0.x-*.tgz

Ist die lokal installierte VMplayer-Version (ist auch bei der VMware-Workstation vorhanden) nicht vorhanden oder nicht erwünscht, so sollte man hier vmware::local=0 setzen, ansonsten wird diese automatisch vorbereitet

Vorraussetzungen

Für vmware::kind=local wird ein lokal installierter VMware-Player oder VMware-Workstation vorausgesetzt. Für alle anderen vmware::kind werden die Kernelsourcen benötigt.

Anwendung

Nach der Plugin-Installation und -Konfiguration kann man gleich loslegen. Die Funktionsweise wie bei einer normalen VMplayer-Installation ist identisch. Der Aufruf von vmplayer bzw. zukünftig auch vmware funktioniert insofern problemlos. In erster Linie besteht der Sinn im Aufruf vorgefertigter VM-Images, die in Konfigurationsdateien <image>.xml beschrieben sind. Das ganze funktioniert auch reibunglos in Verbindung mit dem VMchooser-Plugin. Auch hier gilt es die Änderungen innerhalb der XMLs zu beachten. Ein Erläuterung zum XML Aufbau findet sich im Projektarchiv (s. auch Virtualisierung).

Grober Ablauf des Plugins (minimale Entwicklerdokumentation)

In Stage 1 werden die verschiedenen VMware-Player-Versionen installiert und Skripte, die in Stage 3 kopiert werden, vorbereitet. Danach kann man auswählen, welchen vmplayer das Vendor-OS verwenden soll. Hierzu empfiehlt ein Blick ins Projektarchiv.

In Stage3 wird nachgeschaut, welcher der installierten Player verwendet werden soll. Danach werden die entsprechenden Dateien (run-vmware.sh, /etc/init.d/vmware, /etc/vmware/, ...) an entsprechende Stelle kopiert und zum Teil angepasst (NAT Netzblock). In Stage3 wird auch die Datei vmplayer nach /usr/(X11R6)/bin kopiert, auf die der Link /usr/bin/vmplayer zeigt. Die kopierten Dateien sind eigene Skripte. Diese sind optimiert und führen zu einem deutlich schneller Start. Der detailierte Ablauf ist in XX_vmware.sh nachzulesen.

Anpassen von VMware-Images an einen non-persistent Start

Hier sollten ein paar unserer Erkenntnisse stehen:

  • bootpgm
  • scanner/drucker
  • Home-Dir
  • Shared-Folders (Home-Dir)
  • Abmelden entfernen
  • Updates deaktiviern
  • Swapfile deaktiviern ???
  • ... TODO: Bohdan da müsstest du mehr wissen