Xen auf Linux Diskless Clients¶
Direktes Networking¶
Xen benötigt einige wesentliche Änderungen der Netzwerkeinstellungen des Grund/Hostsystems ("Dom0"), die dazu führen, dass kurzzeitig das Netzwerk-Interface heruntergefahren wird. Dieses ist keine Option für Diskless Clients im laufenden Betrieb, sondern muss in der frühen Setup-Phase in Stage3 abgehandelt werden.
In erster Linie muss deshalb die Funktionalität von /etc/xen/scripts/network-bridge in einem frühen Setup-Stadium (vor dem "Hochbringen" des eth0 per ipsetup (Funktion in /etc/functions) direkt oder durch DHCP.
Das Netzwerk-Backendmodul "netloop.ko" muss zu einem frühen Zeitpunkt im Stage3/Initramfs geladen werden.
NAT Networking¶
NAT ist vermutlich deutlich einfacher als das direkte Networking zu implementieren, da das komplizierte Modulsetup wie im direkten Networking notwendig, entfällt.
Images¶
Ähnlich wie für VMware sind irgendwo die virtuellen Festplatten für Xen bereitzustellen (per NFS/NBD remote mounten). Wenn mehrere Clients das gleiche Image mounten sollen, darf es natürlich nur RO zur Verfügung stehen.
Siehe auch SlxPlugins (=>xen)